Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) ist das Zentrumsspital der Innerschweiz. Durchschnittlich werden 700 Betten betrieben, wovon ca. 175 auf das chirurgische Department entfallen. Im Kantonsspital Luzern werden jährlich ca. 24.100 Patienten stationär sowie 180.000 Patienten ambulant behandelt. Die Zentralschweiz bietet neben dem Arbeiten in der Klinik zahlreiche Möglichkeiten, Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen. Die direkte Lage Luzerns am Vierwaldstättersee macht den Feierabend im Sommer zu einem Highlight. Die Berge Pilatus, Rigi und viele mehr, die in unmittelbarer Nähe liegen, laden zum Wandern an den freien Wochenenden ein. Die Stadt bietet nicht nur kulturell sehr viel, sondern glänzt ganzjährlich durch ein umfangreiches Veranstaltungsangebot wie v.a. im Sommer mit genialen Musikfestivals, Openair-Konzerten und vielem mehr. In der Schweiz werden die Spitäler hinsichtlich ihres Versorgungsumfangs in die Kategorien U, A, B und C unterteilt, wobei das LUKS der Kategorie A angehört.

Zu den A-Spitälern zählen alle schweizerischen großen Spitäler mit Maximalversorgung, welche aber keine Universitätskliniken sind. Als akademisches Lehrkrankenhaus ist das Kantonsspital in Luzern mit den Universitäten Basel, Bern und Zürich verbunden. Die Entscheidung, mich für einen Tertial in der Schweiz zu bewerben, entstand bei mir eher aus dem Wunsch heraus, ein paar Monate im Süden Deutschlands zu verbringen. Da dieses momentan noch auf Grund der eingeschränkten PJ-Mobilität in Deutschland nicht möglich ist, bewarb ich mich in der schweizerischen Grenzregion um Basel. Des Weiteren war es für mich wichtig, dass ich mich nur an kleineren Häusern bewarb, da die Erfahrungen mit kleineren Häusern in Deutschland immer durchaus vorteilhaft für mich waren. Anne Schmitz berichtet im ersten Teil ihrer Reihe über ihre Motivation, die Vorteile und auch die Stolpersteine, die ihr in ihrer Bewerbungs- und Vorbereitungsphase für das PJ in der Schweiz begegnet sind. Da es schon viele vor mir für einen PJ-Abschnitt in die Schweiz gezogen hat, war es natürlich erst einmal ein leichtes, mich mit jemandem über sein dort verbrachtes Tertial zu unterhalten. Der nächste Schritt war die Suche nach potenziellen Arbeitgebern. Dafür eignet sich nun mal das Internet und so lud ich mir die Anschriften der Spitäler in der deutschsprachigen Schweiz aus dem Internet runter. Es empfiehlt sich auch schon an dieser Stelle, einen Blick auf www.pj-ranking.de zu tätigen, um sich schon einen Eindruck von seinem möglichen späteren Arbeitgeber zu machen.